Saisoneröffnung 2014

Bericht von der Saisoneröffnung der Funride Company und
Ausfahrt Burg Hohnstein am 26./27. 04.2014
von Irven-Leroy Krieger

Am Freitag, den 25.4. fuhr ich nach Radebeul um die Inspektion machen und insbesondere die Feststellbremse reparieren zu lassen. Um 11:00 hatte ich Termin und bin kurz nach 8:00 losgefahren und erreichte die Fun Ride Company nach störungsfreier, gemütlicher Fahrt gegen 10:30. Bei der Inspektion stellte sich heraus, dass die hinteren Scheibenbremsbeläge nach 16.500 Km kaum noch vorhanden waren. Desweiteren ließ ich noch die von mir verbauten externen Blinkerkontrollleuchten anschließen, sowie den GRP-Auspuff ausrichten und besser montieren. Die Arbeiten waren gegen 15:30 beendet und ich trat wieder die Heimreise an. In kaum 2 Stunden war ich bei bestem Wetter wieder zurück. Ich hätte auch gerne meine Frau mitgenommen und wäre gleich dort geblieben, aber sie mußte arbeiten.

Also starteten wir am Samstag ebenfalls kurz nach 8:00 erneut nach Radebeul zur Saisoneröffnung 2014 und trafen gegen 10:00 am Autohaus ein. Der Hof war schon gut mit Spydern besetzt und im Laufe des reichhaltigen Brunches füllte es sich immer mehr. Zum Schluß waren es 34 Spyder, 6 Motorräder und sogar ein Boom-Trike hatte sich eingefunden. Viele Teilnehmer kannten wir schon diversen anderen Ausfahrten und die Begrüßungen waren zum Teil sehr herzlich. Die Berliner Fraktion war mit 3 RT´s vertreten ! Aber es fanden sich Fahrer aus Dresden, Leipzig und Franfurt/Oder ein, um nur die größten Städte zu nennen. Nach einer Ansprache startete die Ausfahrt gegen 14:00.

Nicht alle Fahrzeuge nahmen jedoch an der Ausfahrt teil. Insgesamt machten sich 10 RT`s, 16 RS´s, 1 Motorrad und das Auto des Fotografen auf den Weg zu einer Tour durch die Sächsische Schweiz. Unser erstes Ziel waren die Eisenbahnwelten im Kurort Rathen, über Klotzsche, Dresden, Pillnitz und Pirna, ca. 60 Km. Das ist die weltweite größte Gartenbahnanlage auf über 7.000 qm. Selbst wer kein Fan von Modelleisenbahnen war, mußte von der Detailtreue und der Gestaltung der Anlage und deren Technik fasziniert sein. Kurz vor Rathen gab es einen kleinen Schauer. Das war aber nicht weiter schlimm, ist man doch für eine kleine Erfrischung und die Möglichkeit einmal seine Ausrüstung prüfen zu können, dankbar. Nach Kaffee und Kuchen ging es weiter zur Burg Hohnstein, ca. 22 Km, einem Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert ! Mich hatte beeindruckt, wie man die Anforderungen an einen Hotelbetrieb in ein solches Bauwerk integrieren konnte, ohne dass man überall Kabelstränge, Abluftschächte u.ä. zu sehen bekommt. Die ganze moderne Technik blieb unsichtbar. Da der Besitzer selbst Biker ist; es gibt sogar ein Helm-Studio in der Burg, durften die Spyder in die Burg hineinfahren und geschützt von dicken Mauern parken. Nach dem Einchecken ging es zum Abendessen in ein anheimelndes Gewölbe und es gab Gegrilltes zum Büffet. Hier saß man noch lange zusammen oder gesellte sich zum Lagerfeuer, manche bei Wein, Gesprächen und Gelächter bis tief in die Nacht.

Am Sonntag gegen 10:00, nach einem ausgiebigen Frühstück, verließen wir die Burg zu einer Rundfahrt von ca. 52 Km durch den Nationalpark Sächsische Schweiz. Auf der nahegelegenen ehemaligen Rennstrecke Hohnstein hielten wir nach deren Durchfahrung und wer wollte, konnte dann die Strecke nochmal rauf und runter fahren. Es soll welche gegeben haben, die das dreimal geschafft haben. Das war für die Heizer-Fraktion sicherlich ein Highlight ! Mich als Cruiser reizte das überhaupt nicht ! Über Neustadt, Sebnitz, Saupsdorf und Bad Schandau erreichten wir Krippen, wo wir in einem Vereinsheim an der Elbe auf der Terrasse bei strahlendem Sonnenschein zu Mittag aßen. Danach ging es weiter nach Pirna, ca. 27 Km, zum Abschlusstanken und nach vielen Händeschütteln und Umarmungen ging jeder seiner Wege.

Eigentlich wollte ich mit zwei andere RT`s über Landstraße nach Berlin fahren, aber die Kollegen waren schon vor der Tanke abgebogen. Als das Navi mir dann anzeigte, das das statt 2 Stunden 4 Stunden dauern würde, die Landstraßen in einem schlechten Zustand waren, uns Baustellen und 30er Ortsdurchfahrten und Blitzer nervten, da sind wir lieber zurück auf die Autobahn.

Vor Bestensee standen dann die Autos in Zweierreihen still, doch wir konnten noch rechtzeitig die Ausfahrt Mittenwalde nehmen und erreichten auf wunderbaren Landstraßen und wenig Verkehr gegen 18:00 die Heimat.

Es war wieder mal eine wunderbare Ausfahrt und meinen Dank an alle, die mit der Planung und Durchführung dieses Events befasst waren.

Bei der Fun Ride Company ist man nicht nur Kunde und das man hier Can Am Spyder lebt, war daran zu sehen, das die ganze Familie, Frau, Kind, Bruder, sogar der Neffe, an diesem Event teilgenommen haben und Teil der Spyder-Family sind.

Das nächste Event ist die Tour an Himmelfahrt vom 29.5. bis 1.6. auf der Straße der Romantik nach Magdeburg.

Meine Frau, ich und der Red Scorpion sind wieder dabei und die Vorfreude ist schon riesengroß !

Bis bald
Irven-Leroy

2018-05-01T08:39:54+00:00